Bei PSD2-basierten Apps wie Finanzguru nicht direkt - du loggst dich über eine Bankmaske ein, die App erhält danach ein Zugriffstoken. Mit diesem Token kann die App alle deine Transaktionen abrufen - dauerhaft, bis du den Zugriff widerrufst. Wer die abgerufenen Daten danach speichert und wie lange, bestimmst du nicht.
Was Finanz-Apps wirklich mit deinen Bankdaten machen
Wenn du eine App mit deiner Bank verbindest, passiert mehr als du siehst. Was PSD2-Verbindungen, Cloud-Speicherung und Serverzugriff konkret bedeuten - und was die Alternative ist.
Die Bankverbindung: Was PSD2 wirklich bedeutet
Apps wie Finanzguru verbinden sich per PSD2-Schnittstelle mit deiner Bank. Du loggst dich einmal ein - danach erhält die App ein Zugriffstoken, mit dem sie deine Transaktionen abrufen kann. Nicht nur die der letzten Woche. Alle.
Das ist kein Datendiebstahl - du stimmst dem zu. Aber viele Nutzer verstehen nicht, was das Token konkret erlaubt: Die App liest dauerhaft alle Ein- und Ausgänge auf deinem Konto, bis du den Zugriff aktiv widerrufst.
Was mit deinen Daten auf dem Server passiert
Abgerufene Transaktionen werden auf Servern des Anbieters gespeichert, kategorisiert und analysiert. Das ist technisch notwendig für den Komfort - und gleichzeitig der Punkt, an dem du die Kontrolle abgibst.
Was Anbieter mit gespeicherten Transaktionsdaten tun dürfen, steht in den jeweiligen Datenschutzerklärungen. Manche analysieren Ausgabenmuster für eigene Produkte. Manche geben aggregierte Daten an Partner weiter. Und wenn der Anbieter übernommen wird, gehen deine Daten zum neuen Eigentümer - mit neuen Bedingungen.
Alles lokal. Kein Server dazwischen.
CashCat verbindet sich nicht mit deiner Bank und speichert nichts auf fremden Servern. Du importierst Kontoauszüge selbst.
Dein Bankkonto bleibt dein Bankkonto
Apps wie Finanzguru bekommen dauerhaften Zugriff auf dein Konto - sobald du einmal zustimmst. CashCat bekommt nichts davon: du importierst deinen Kontoauszug selbst.
Einmal kaufen. Für immer nutzen.
YNAB kostet über 5 Jahre rund 900 €. CashCat ist ein Einmalkauf - kein Abo, keine Preiserhöhung, keine Kündigung.
Deine Finanzdaten sieht niemand außer dir
Was du importierst, verlässt dein Gerät nie. Kein Anbieter sieht deine Ausgaben, kein Server speichert dein Finanzprofil.
Alle deine Bankkonten zusammen im Blick
Sparkasse, ING, VR-Bank, N26, DKB - egal. CashCat importiert Kontoauszüge von jeder Bank und bringt sie unkompliziert in ein Dashboard.
Datensouveränität: Wer entscheidet wirklich?
YNAB ist ein US-amerikanisches Unternehmen. Alle Transaktionsdaten liegen auf US-Servern. Für europäische Nutzer bedeutet das: deine Finanzdaten unterliegen US-amerikanischem Recht - einschließlich möglichem Behördenzugriff, unabhängig von der DSGVO.
Das gilt grundsätzlich für alle Cloud-Finanz-Apps: Sobald deine Daten auf einem fremden Server liegen, bestimmst du nicht mehr allein, wer Zugriff bekommt - heute, nach einer Gesetzesänderung oder nach einer Unternehmensübernahme.
Die Alternative: Kein Serverkontakt
CashCat verbindet sich nicht mit deiner Bank und sendet keine Daten an einen Server. Du exportierst Kontoauszüge selbst als CSV aus dem Online-Banking - ein Vorgang, den du vollständig kontrollierst. Die importierte Datei bleibt im Browser-Speicher deines Geräts.
Es gibt keinen Anbieter-Server, der gehackt werden könnte. Keine Übernahme, die deine Datenschutzbedingungen ändert. Keine API, die mehr Zugriff hat als du weißt. Der Preis dafür: 2-3 Minuten CSV-Export pro Monat statt dauerhaftem Kontozugriff. Das ist kein Komfort-Verlust, sondern eine Entscheidung darüber, womit du für Bequemlichkeit zahlst.
Häufige Fragen
Deine gespeicherten Transaktionen gehen mit über - an den neuen Eigentümer, mit neuen Datenschutzbedingungen. Das ist ein reales Risiko: Fintech-Unternehmen werden regelmäßig übernommen. Lokale Apps wie CashCat haben dieses Problem strukturell nicht, weil deine Daten nie den Anbieter erreichen.
Ja - du kannst den Zugriff in deinem Online-Banking oder direkt bei der App entziehen. Bereits abgerufene und gespeicherte Transaktionsdaten bleiben aber beim Anbieter, solange die Datenschutzerklärung das erlaubt.
Ja. CashCat verbindet sich nicht mit deiner Bank. Du exportierst Kontoauszüge selbst als CSV aus dem Online-Banking und importierst die Datei in CashCat. Alle Daten bleiben im Browser-Speicher deines Geräts - kein Server empfängt jemals deine Transaktionen.
Kontoeinstellungen, Kategorisierungsregeln und Konfiguration sind in deinem CashCat-Account gespeichert und auf jedem Gerät nach dem Login verfügbar. Die Transaktionsdaten selbst bleiben lokal im Browser - du importierst sie auf dem neuen Gerät neu aus deinen gespeicherten CSV-Kontoauszügen. Das ist der Kern des Konzepts: sensible Finanzdaten verlassen deinen Computer nie.